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Ist
Worms nun die Nibelungen-, Dom-, Wein- oder Lutherstadt? Worms ist
alles zusammen und noch mehr. Deshalb wird es künftig im Internet
einfach heißen: worms.de. Ein Markennamen, der nach der jüngsten
Entscheidung Konturen gewinnt.
Von unserem Redaktionsmitglied Christina Strack
Das
junge Wormser Unternehmen „internet-connect“ erhielt den Zuschlag
nach eintägigem Auswahlverfahren in den Räumen des EWR,
wo bei der gestrigen Pressekonferenz das Konzept vorgestellt wurde.
Zu der hochkarätig besetzten Jury gehörten Prof. Rayan
Abdullah aus Berlin, der in Leipzig lehrt, und Ralph Habich aus
München, der auch Berater der bayrischen Landesregierung ist,
sowie Gunnar Schwarting, Geschäftsführer des Städtetags
Rheinland-Pfalz. Acht Firmen waren zu Vorgesprächen geladen
und drei hatten ihre Vorstellungen eingebracht.
Wie Bürgermeister Georg Büttler, der mit Hans-Helmut Brecht,
Klaus Breitwieser und Karl-Heinz Adelfinger, dem Internetbeauftragten
der Stadtverwaltung, mit in der Jury saß, verwies darauf,
dass man Worms.de als Markenname verstehe. Es komme bei der Internet-Neugestaltung
nicht nur auf das Wie, sondern auch das Was an. Von der vorläufigen
Struktur der neuen Homepage sprach Jürgen von Massow, Leiter
Unternehmenskommunikation des EWR. Die Entscheidung für die
Portalseiten sei einstimmig gefallen: Tourismus, Leben in Worms,
Rathaus und Wirtschaft.
Was sich dahinter verbirgt, erläuterte Jörg Frödtert,
Geschäftsführer der internet-connect GmbH. Man sei davon
ausgegangen, dass es für Worms keine klar definierte Zielgruppe
gebe. Deshalb die Aufteilung in vier Gruppen, zu denen jeweils aktuelle
Termine und Veranstaltungen angeklickt werden können. „Die
gesamte Internetseite bleibt dynamisch,“ sagte Frödtert und
hob als Vorteil hervor: Sie wird sehr schnell geladen.
Als bedienerfreundlich – auch für Internet-Neulinge – bewertete
Pressesprecher Brecht die Gestaltung, die allerdings erst ein Entwurf
sei, noch nicht endgültig. „Freundlich, offen und frisch“,
nannte Jury-Mitglied Christian Lutsch vom Designzentrum Ludwigshafen
den Vorschlag. „Die Webseite ist ohne Probleme zu erweitern, die
Interaktion ist gut gelöst, die Gliederung sauber, die Schrift
lesefreundlich.“ Weitere Details wird die WZ noch veröffentlichen.
(Presseartikel der Wormser Zeitung Ausgabe 199, 28.08.2001)
Hinweis: Dieser Artikel ist © copyright 2001
Verlagsgruppe Rhein Main GmbH & Co. KG
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