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Bürgermeister Georg Büttler, der Internetbeauftragte Karl-Heinz
Adelfinger, Johannes Krämer, Prokurist der EWR AG und Helmut
Antz, EWR-Vorstand, setzen neue Maßstäbe: Das Projekt www.worms.de
ist online!
Das Warten hat sich gelohnt! Bereits 1996 erregte die Nibelungenstadt
mit ihrer damals 150 Seiten umfassenden Internetpräsenz nicht
nur in Fachkreisen bundesweites Aufsehen. Durch die revolutionären
Veränderungen im Internet-Bereich der vergangenen Jahre war allerdings
ein umfangreicher Relaunch notwendig, um die Präsentation im
World-Wide-Web hinsichtlich Dynamik, Funktionalität und den veränderten
Bedürfnissen der Nutzer zu überarbeiten.
Seit letztem Mittwoch ist die Relaunchphase beendet und die Stadt
Worms mit einem noch umfangreicherem Service-Angebot von über
350 Seiten, gespickt an Informationen aus den Bereichen Tourismus,
Wirtschaft und Leben in Worms, online. Hinzu kommt der erste Schritt
in Richtung virtuelles Rathaus, das im Zuge weiterer Innovationen
sogar den einen oder anderen Behördengang überflüssig
machen wird. Bevor
Bürgermeister Georg Büttler und der Internetbeauftragte
der Stadt, Karl-Heinz Adelfinger, im Beisein des Kooperationspartners
EWR und der für Konzeption und Design verantwortlichen Firma
internet connect den offiziellen Startschuss geben konnte, mussten
die inhaltlichen Ziele definiert werden, um, so EWR-Vorstandsmitglied
Helmut Antz, ein vorzeigbares Ergebnis zu ermöglichen. Ein
neues Outfit mit umsetzbaren und informativen Inhalten, die den
eigenen, hohen Ansprüchen genügen würden, ohne den
Bogen zu überspannen, waren Vorgaben, die es zu realisieren
galt und die in einer hervorragenden Zusammenarbeit beim Coaching
wie auch bei der Finanzierung in der Gestalt der neuen Präsenz
nunmehr zum Tragen kommen. Mit der in Worms ansässigen Firma
internet connect, die als Sieger aus dem vom EWR und der Stadt ausgelobten
Design-Wettbewerb hervorging, war der geeignete Partner gefunden,
der für die Gestaltung verantwortlich zeichnet, so dass nun
die inhaltlichen Konzepte und Strukturen hinsichtlich eines modernen,
lebendigen wie auch aktuellen Auftritts angegangen werden konnten.
In gemeinsamem Konsens und durch die Unterstützung des EWR
als erfahrenem Berater im Bereich Internet-Dienstleistungen entschied
man sich zu einer preisgünstigen und funktionellen Variante
der Hard-und Software-Nutzung, also mieten statt kaufen, verbunden
mit der Option, dieses Sharing-Modell auch den Kommunen als mögliche
Nutzer anzubieten, um ebenfalls am zukunftsweisenden Projekt „www.
worms.de“ zu partizipieren.
Karl-Heinz
Adelfinger, der künftig die Betreuung des Internet-Auftritts
der Nibelungenstadt übernimmt, präsentierte dann nach
sechsmonatiger Anlaufzeit den Relaunch, für dessen Realisierung
etwa 146.000 Euro aus Haushaltsmitteln bereitgestellt wurden.
Bereits auf der Startseite wird anhand des Layouts und der Anordnung
der vier Portale mit Navigationen und Unterpunkten die am Bedarf
orientierte Nutzerfreundlichkeit der Homepage deutlich. Zusammen
mit der Tourist-Info und dem Stadtarchiv wird nicht nur im Bereich
Tourismus ein großer Informationsgehalt geboten, über
deren Verlinkungen sich problemlos ein virtueller Besuch des Nibelungenmuseums
oder eine Stadtführung realisieren lässt, dem Besucher
bietet sich darüberhinaus die Möglichkeit, einen Überblick
über Ämter und Dienststellen zu erhalten und die für
einen Behördenbesuch erforderlichen Unterlagen nebst Gebühren
zu erfragen. Einige Dokumente sind gar für den behördlichen
Schriftwechsel geeignet und können ausgedruckt werden, so dass
nach dem Abschluss weiterer Entwicklungsphasen der Bereich E-Gouvernment
voll erschlossen sein wird. „Wir haben bereits eine beträchtliche
Wegstrecke zurückgelegt“, so Bürgermeister Georg Büttler,
der mit dem aktuellen Angebot sicher ein solides Fundament für
die Zukunft gelegt hat.
Neben
dem Versenden sogenannter E-Cards, elektronischer Grüße
aus Worms, lädt die Stadt übrigens unter www.worms.de
auch zur Suche nach dem legendären Nibelungenschatz ein.
Worauf warten Sie noch?
Von
Steffen Heumann
(Presseartikel
des Nibelungen-Kurier, 19. Jahrgang, Woche 50, 14.12.2002)
Hinweis: Dieser
Artikel ist © copyright 2002 Nibelungen
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